Anwendungsgebiete in der Nuklearmedizin

In der Onkologie wird die Stoffwechselaktivität von Tumoren und Metastasen detektiert in Knochen, Lymphknoten, Leber und vielen anderen Organen, zum Beispiel neuroendokrine Tumore.

Die Sentinel Node Szintigraphie sucht bei Brustkrebs nach dem Wächterlymphknoten, bei Krebserkrankungen der Haut (Malignes Melanom), Prostata, gynäkologischen Tumoren nach Lymphknoten, die auch befallen sein können und dringend bei der Operation mitentfernt werden müssen.

Innere Medizin
Die Kardiologie benutzt die Methoden zur Diagnostik von Ischämie und Narben (EKG getriggerte SPECT–Aufnahmen), aber auch zur Beurteilung der Innervation des Herzens. Durchblutungsstörungen der Lunge (Lungenembolie) werden in Größe und Ausmaß dargestellt.

Zu den gastroenterologischen Verfahren gehören Funktionsuntersuchungen der Leber- und Gallenwege, Speiseröhre/ Magen, Beurteilung der endokrinen Organe (z. B. Nebenniere), Hypertonieabklärung.

Urologische Fragestellungen betreffend Nierenfunktion, Entleerungsstudien, Refluxuntersuchungen.

Orthopädische, chirurgische, kieferchirurgische und rheumatologische Verfahren sind Schmerzabklärung, Knochenstoffwechselstörungen, Suche nach Entzündungsherden (Fokussuche), Lockerung von Endoprothesen.


Neurologen klären Funktionsstörungen des Gehirns bei Demenzerkrankungen und den verschiedenen Formen der Parkinsonsyndrome ab.

Viele andere Fachärzte benutzen nuklearmedizinische Verfahren zur Absicherung der Diagnosestellung und für Verlaufskontrollen.

  • Onkologie
  • Chirurgie
  • Orthopädie
  • HNO
  • Kardiologie
  • Innere Medizin
  • Nephrologie
  • Urologie
  • Gynäkologie
  • Neurologie/Psychiatrie

So steht die Nuklearmedizin am Klinikum Straubing in enger Zusammenarbeit mit vielen anderen Fachgebieten und ist zur Diagnoseabsicherung in Behandlungsabläufe integriert und erforderlich.

MVZ Anwendungsgebiete

 

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